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Warum Kanupolo:
Tja, warmum spielen Menschen Kanupolo. Dies ist schwer zu beantworten. Es gibt genau so viele Antworten wie Kanupolospieler. Ich versuche dies mal für die Oldenburger Mannschaft zu beantworten.
Viele von uns suchen einfach nur die Bewegung in der Natur. Das Rumgerenne in der Sporthallen oder Fitnessstudio haben viele satt.
Was mir persönlich am Sport gefällt ist der Kampf um den Ball. Wenn ich ihn erobert habe kommt schon so eine Art Glücksgefühl auf. Wenn dann noch der Pass zum Mitspieler sitzt und dieser dem Gegner den Ball unter die Latte ins Tor hämmert, dann ist die Freude schon groß.
Als wichtigster Aspekt dient aber wohl die Freundschaftliche Atmosphäre bei uns. Viele Freundschaften sind bei uns entstanden.
Unsere gemischte Struktur ist wohl die größte Stärke. Von 14 Jahren bis 35 ist alles vertreten. Es erklären Schüler einem 32 Jährigen mit Doktortitel wie man sich in der Verteidigung zu verhalten hat. Was auch immer wieder beachtlich ist, ist das viele der Älteren erfolgreich die Pubertären Marotten der Jüngeren austreiben. Dies natürlich in immer wiederkehrenden Diskussionen. Bei uns steht die Kommunikation wohl an erster Stelle. Daher bezeichnen wir uns auch gerne als Verein 2.0. Jeder kann mitgestalten.
Warum Kanupolo allgemein gespielt wird habe ich hier mal eingefügt:
Kanupolo ist für jedermann / Frau geeignet. Ich führe hier mal die wichtigsten Vorteile auf. Natürlich steht der Spaß an der Sach an aller erster Stelle. Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen das kanupolo besonders für Schulen eine Sinnvolle Sportart darstellt. Aber nun weiter im Text der Kanupolovorteile:
Beim Kanupolo erlangt man nicht nur eine Verbesserung der Physis, sondern man lernt auch als Team zu funktionieren und Verantwortung zu tragen. Darüber hinaus ist es ideal um Aggressionen abzubauen und bringt auch den körperlich unterlegenen schnell Erfolgserlebnisse.
1. Verbessern könnt Ihr euch bei:
-der physischen Leistungsfähigkeit -Maximalkraft/ Schnellkraft -Kraftausdauer
2. Verbesserung der Koordinationsfähigkeit
Viele unterschiedliche Aufgaben müssen beim Kanupolo koordiniert werden. In erster Linie muss Boot vorwärts bewegt werden. Mit welchen Bewegungen erreiche ich am schnellsten mein Ziel. Vorwärts- oder Rückwärtsschlag, seitlicher Ziehschlag, oder Kombinationsschläge. Wie spiele ich den Ball? Mit der Hand oder dem Paddel, rechts oder links, Polospieler sollten beidhändig passen können. Was macht der Gegner?, was meine Mitspieler?
3. Schulung des Gleichgewichtsinns
Da ein Poloboot durchs Paddeln, durch Wellen, durch Einwirkungen des Gegners, selbst durch das Fangen eines Passes kentern kann, muß ständig das Gleichgewicht gehalten werden. Dies erfordert den Einsatz des gesamten Körpers.
4. Verbesserung der Teamfähigkeit
Dadurch das ein Team auf dem Spielfeld nur aus 5 Spielern besteht, bestimmt das vermeintlich schwächste Mitglied die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. Das heißt man muß jederzeit bereit sein dem Teammitglied zu helfen. Denn nur gemeinsam kann man Strategien entwickeln die zum Erfolg führen.
5. Stärkung der Abwehrkräfte
Kanupolo ist eine Outdoor Sportart. Bei Wind und Wetter ist man draußen um seinen Sport auszuüben. Dadurch ist man gegen Erkältungen weniger anfällig.
6. Natur erleben
Durch Kanupolo nimmt man die Auswirkungen von Wind, Sonne und Regen stärker wahr. Die Gefahr, die zum Beispiel eiskaltes Wasser mit sich bringt, wird einem bei einer Kenterung bewußt und durch das Helfen des Teams aufgefangen.
7. Relative Unabhängigkeit von körperlichen Voraussetzungen
Da man sein eigenes Körpergewicht nicht tragen muß, ist Kanupolo ein guter Einstieg für übergewichtige Kinder. Auch Körpergröße, bei Sportarten wie Basketball sehr wichtig, spielt im Kanupolo nur eine untergeordnete Rolle.
8. Verantwortung tragen
Man lernt Verantwortung zu tragen. sei es das man seine Ausrüstung in Ordnung halten muß, jederzeit im Schiedsrichterteam eingesetzt werden kann oder seinen Mitspielern Hilfestellung geben muß.
9. Aggressionsabbau
Im Kanupolo gehört körperlicher Kontakt mit dem Gegenspieler genauso zum Spiel, wie das ständige Vor-und Zurückfahren auf dem Spielfeld. Das Schieben des gegnerischen Bootes, das Kentern des ballbesitzenden Gegenspielers trägt zum Aggressionsabbau bei.
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